LandySprinter
LandySprinter

Der Blogtitel…

…und wie es dazu kam.

Jeder, der sich damit beschäftigt, einen Blog zu erstellen, kommt an den Punkt:

Wie soll das „Kind“ heißen?

Genau so bei mir. Hier die Geschichte dazu:

Auf der Reise durch die Pyrenäen im Juni 2017 mit meinem guten Freund Till waren wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs, Tills VW T5 California 4Motion und meinem Landy 110er TD4 aus 2007. Eine recht ungleiche Paarung, aber, wie sich herausstellen sollte, eine, die funktioniert.

An jedem Übernachtungsplatz habe ich ein wenig neidisch auf den schnellen Aufbau des Hochdachs geschaut: während ich klatschnass geschwitzt mein Dachzelt aufgebaut habe, war Till schon am Bier trinken, oder so.

Der Blogtitel...

Morgens das gleiche nur anders herum: Till drückt auf den Kopf und ich klappe mein Zelt zu und setze mich wieder nass hinters Steuer. Auch das Auf und Ab ins Dachzelt war nicht immer leicht, vor allem nachts, wenn es aus dem Wald um einen herum knackt und knistert. Nicht falsch verstehen: ich liebe es, im Dachzelt zu schlafen und es gibt kaum einen anderen Platz auf der Welt, an dem ich besser schlafe, aber ein wenig mehr Komfort wäre schon nicht schlecht. Ich werde auch älter und ich möchte die Saison verlängern. So fiel an dem einen oder anderen Abend bei Bier und Wein das Wort Kastenwagen. Mist, der Virus hatte mich (uns) erwischt! Der Gedanke wurde immer stärker, die Argumente gegen die riesige Investition immer schwächer.

Wieder zu Hause fing ich an, mich mit Kastenwagen näher zu beschäftigen. Allrad, festes Bett, Dusche, Solar sollte es schon sein, da war die Auswahl nicht mehr sehr groß und der Weg war frei für einen Sprinter. Wie ich dann zur Firma CS Reisemobile kam, ist einen andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden. Nur eines war klar, den Landy zu verkaufen war keine Option.

Gleichzeitig wuchs der Blog-Gedanke und ich dachte über Namen und Logo nach. Da es auf zwei Offroader hinaus lief, einen Landy und einen Sprinter, na dann doch halbe-halbe: Der Name war gefunden

Landysprinter

Der Idee für ein Logo fiel dann auch nicht mehr schwer

Noch die Form und Farbe festgelegt (angelehnt an die Länderkennzeichen und die Wunschfarbe des Sprinters)…und fertig war das Logo (nach vielen, vielen, vielen Tagen und Nächten am Rechner). Es wird sich immer wieder finden: auf dem Blog, auf dem Landy und dem Sprinter, auf dem einen oder anderen Becher und auch als Aufkleber (bald).

LandySprinterNa dann mal los mit dem Blog, dachte ich. Ich begann mit der Recherche im Netz, wie das ganze funktioniert, dabei fiel immer wieder der Name WordPress . Aber nach einiger Zeit wurde mir klar, dass ich den Einstieg nicht alleine hinbekommen würde, ich brauchte kompetente Starthilfe.

Ich hatte, um Überblick zu bekommen, was die Leute so in den Blogs schreiben, einiges gelesen. Dabei fiel auf, dass einige Blogger Geld mit genau solche IT-Diensten verdienen. Was lag näher, als einen Reiseblogger damit zu beauftragen, einen Reiseblog zu erstellen? Auf diese Art und Weise bin ich auf Mandy Raasch gestoßen, die in ihrem VAN lebt, reist und arbeitet. Sie betreibt den Reiseblog Movin´n´Groovin und hat eine die Firmen-Webseite Cucuza. Nach dem ersten Kontakt waren wir uns schnell einig und es konnte los gehen. Aber es dauerte noch Wochen, bis alles unter Dach und Fach war. Vor allem dauerte es, bis ich genug verstanden hatte, um Beiträge zu schreiben, Seiten zu erstellen usw.

Mandy hatte die Geduld und das Wissen, mir alles zu erklären. Sie richtete die Seite ein, machte Beispiele, wir schrieben Mails, wir telefonierten, bis soweit alles stand. Es war eine tolle Zusammenarbeit und ich hoffe, wir fahren uns mal über den Weg.

Es gibt noch viel zu lernen und es macht Spaß, über das Erlebte zu schreiben und nochmal darüber nachzudenken, die Bilder zu bearbeiten und einzupflegen. So kommen alle Eindrücke , Gerüche, Gefühle, Bekanntschaften, Fehler, Misserfolge wieder ans Tageslicht. So war es gedacht.

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